Über mich
Erst verstehen. Dann sprechen.
Mich treibt an, Menschen zu verstehen, echte Beziehungen aufzubauen und komplexe Fragen gemeinsam zu lösen. Diese Seite erzählt, woher das kommt.
Studium
Kommunikation als Gegenstand.
Ich habe an der HTW Berlin Wirtschaftskommunikation studiert und mit dem Bachelor of Arts abgeschlossen. Der Studiengang verbindet kommunikations-, sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Perspektiven – von Text und Rhetorik über Kommunikationspsychologie und -soziologie bis zu empirischen Methoden und Konzeption.
Für meine Arbeit ist das eine Denkschule: Kommunikation beobachten, beschreiben und bewusst gestalten.
Haltung
Man kann nicht nicht kommunizieren.
Man kann aber zuhören, bevor man es tut.
Den ersten Satz habe ich im Studium der Wirtschaftskommunikation an der HTW Berlin kennengelernt. Er ist das erste und bekannteste Kommunikationsaxiom des Psychologen Paul Watzlawick: Wo Menschen einander wahrnehmen, wird auch Schweigen gedeutet – eine ausbleibende Antwort, ein Zögern, eine Mail, die nicht kommt.
Seit fast 60 Jahren hilft dieser Satz, Gespräche genauer anzuschauen: Auch Schweigen, eine späte Antwort oder eine fehlende Mail sagen etwas. Im Vertrieb passiert genau das jeden Tag.
Der zweite Satz ist die Wendung, die ich daraus mitnehme: Wenn du ohnehin immer etwas mitteilst, lohnt es sich, zuerst zu hören, was bei deinem Gegenüber gerade los ist. Das ist der Faden, der sich durch alles auf dieser Seite zieht.
Im Erstgespräch
Bevor du dein Angebot erklärst, hör, wie dein Gegenüber das Problem selbst beschreibt. Diese Worte tragen weiter als deine.
Wenn es stockt
Sagt jemand „Schicken Sie mir was“ oder stockt ein Deal, hör zuerst genau hin: Was lässt dein Gegenüber zögern? Der nächste Schritt folgt aus der Antwort.
Mein Fokus
Wert statt Funktionen.
Im Vertrieb habe ich wertbasiert verkauft: nicht erklären, was ein Produkt kann, sondern gemeinsam mit dem Gegenüber herausfinden, was es wert ist – und das so sagen, dass es intern weitererzählt werden kann.
Genau dafür braucht es Kommunikation: gute Fragen, Kundensprache, eine Geschichte, den Blick der anderen Seite. Darum steht in jeder Lektion hier, welchen Wert sie für dein Gegenüber schafft. Im Mittelpunkt stehen die Gespräche, die Value-Based Selling tragen.
- 01 Verstehen, was es dem Gegenüber wert ist
- 02 In den Worten des Gegenübers sagen
- 03 Gemeinsam prüfen
Praxis
Vier Rollen, vier Gesprächsaufgaben.
Vier Jahre im B2B-SaaS-Vertrieb, auf Deutsch und Englisch.
Dez. 2021 – Aug. 2022 · Erste Ansprache
Business Development Representative
Erste Ansprache per Telefon, E-Mail und LinkedIn: in kurzer Zeit Relevanz herstellen, mit Ablehnung umgehen und aus einem ungeplanten Kontakt ein Gespräch machen, das beide Seiten sinnvoll finden.
Aug. 2022 – Nov. 2023 · Eigene Gespräche
Account Executive, SMB
Kundengespräche von der Discovery bis zum Abschluss – und die Erfahrung, wie unterschiedlich sich ein Gespräch anfühlt, wenn man einen Fragenkatalog abarbeitet oder wirklich verstehen will.
Nov. 2023 – Apr. 2024 · Mentoring
Senior Account Executive, SMB
Längere Kundenbeziehungen und das Mentoring jüngerer Kolleg:innen – und die Frage, wie Feedback zu einem Gespräch konkret und respektvoll zugleich wird.
Apr. 2024 – Dez. 2025 · Viele Beteiligte
Account Executive, Mid-Market
Entscheidungen mit mehreren Beteiligten und Gespräche mit Senior Executives, in denen technische, finanzielle und operative Perspektiven zusammenkommen.
Jetzt
Was ich jetzt aufbaue.
Ich baue die UnPitched Academy auf: Lektionen zur Kommunikation im B2B-Vertrieb für alle, die verkaufen, vom ersten Kontakt bis zur Entscheidung.
Mein Werkzeugkasten: ein Studium der Wirtschaftskommunikation, vier Jahre eigene Kundengespräche vom ersten Call bis zum Abschluss – und die Lust, beides so aufzubereiten, dass du es im nächsten Gespräch direkt nutzen kannst. Alles, was ich hier schreibe, stütze ich auf Quellen oder kennzeichne es als eigene Erfahrung.
Quellenarbeit
Wie ich mit Quellen arbeite.
- Quellen: Fachliche Aussagen stützen sich auf überprüfbare Quellen, geprüft am Original. Forschung, Datenerhebungen und Praxisberichte sind als solche gekennzeichnet.
- Zahlen: Eine Zahl erscheint nur mit Quelle, Methode und Jahr. Werte ohne auffindbare Primärquelle lasse ich weg.
- Beispiele: Gesprächsszenen und Beispielsätze sind konstruiert und markiert. Es gibt keine erfundenen Zitate, Kund:innen oder Erfolgsgeschichten.